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Versandkostenfrei ab 45 € · Bio-Imkerei aus dem Bergischen Land

Service

Häufige Fragen

Hier stehen die Fragen, die uns am häufigsten erreichen – zu Honig, der im Glas fest wird, zu unserer Bio-Zertifizierung, zu Versand und Rückgabe. Wenn deine Frage nicht dabei ist: Schreib uns an imkerei@authentico.de, wir antworten normalerweise innerhalb von [Reaktionszeit einsetzen, z. B. „zwei Werktagen"].

Kategorie 1 von 8

Honig lagern und genießen

Weil er echt ist. Jeder naturbelassene Honig wird irgendwann fest – das ist kein Fehler und kein Zeichen von schlechter Qualität, sondern der normale Verlauf.

Honig besteht überwiegend aus zwei Zuckerarten: Traubenzucker und Fruchtzucker. Der Traubenzucker bildet mit der Zeit Kristalle, und je mehr davon in einer Sorte steckt, desto schneller passiert das. [Zwei schnell kristallisierende Sorten aus dem tatsächlichen Launch-Sortiment einsetzen – Rapshonig wird oft schon nach Tagen fest, Löwenzahn nach wenigen Wochen] sind deshalb schnell streichfest.

Umgekehrt heißt flüssig aber nicht automatisch behandelt: Akazienhonig und viele Wald- und Tannenhonige haben so viel Fruchtzucker, dass sie von Natur aus jahrelang flüssig bleiben. Festwerden ist also kein Gütesiegel – es ist erst mal nur: normal.

Wenn du ihn lieber streichzart magst, hilft die Antwort auf die nächste Frage.

Im Wasserbad, langsam, und nie über 40 Grad. Stell das geschlossene Glas in warmes – nicht heißes – Wasser und lass es dort stehen, bis der Honig weich wird; rühr zwischendurch um.

40 Grad ist die Grenze, die die Imkerei sich selbst gibt. Eine feste Schwelle gibt es physikalisch nicht – es kommt auf Temperatur und Dauer zusammen an –, aber oberhalb davon geht es schnell: Der Wert für Hydroxymethylfurfural, kurz HMF und der Kennwert für Wärmeschäden bei Honig, steigt an. Die Honigverordnung erlaubt für normalen Honig höchstens 40 mg HMF pro Kilogramm, der Deutsche Imkerbund verlangt von seinen Mitgliedern höchstens 15. Bei kühler Lagerung kommen im Jahr etwa 3 bis 5 mg hinzu; ein beherztes Erwärmen auf der Herdplatte schafft ein Vielfaches davon in einer Stunde.

Nicht geeignet sind deshalb: Mikrowelle, Backofen, Herdplatte und alles, was den Honig „schnell" flüssig macht. Und wenn du gerade keine Zeit hast – fester Honig lässt sich hervorragend aufs Brot streichen, ohne dass er vom Teller läuft.

Kühl, dunkel, trocken und mit fest geschlossenem Deckel. Ideal sind 10 bis 15 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent – also ein Vorratsschrank oder eine Speisekammer, nicht der Kühlschrank und nicht das Fensterbrett über der Heizung.

Der Deckel ist wichtiger, als er aussieht: Honig zieht Feuchtigkeit aus der Luft. Steht das Glas offen in einer feuchten Küche, nimmt er Wasser auf – und ab einem gewissen Wassergehalt kann er anfangen zu gären. Deshalb auch: kein nasser Löffel ins Glas.

In diesem Temperaturbereich wird Honig übrigens vergleichsweise schnell fest. Das ist beabsichtigt und schadet ihm nicht – warum, steht in der Frage, warum Honig fest wird.

Der Kühlschrank ist trotzdem kein guter Ort: Beim Herausnehmen schlägt sich Kondenswasser auf dem kalten Honig nieder, und das ist genau die Feuchtigkeit, die er nicht gebrauchen kann. Ein Vorratsschrank tut dasselbe umsonst.

Richtig gelagert hält Honig praktisch unbegrenzt – der hohe Zuckergehalt und der niedrige Wassergehalt lassen Mikroorganismen keine Chance. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht trotzdem drauf, weil das Lebensmittelrecht es für vorverpackte Lebensmittel verlangt.

„Mindestens haltbar bis" heißt nicht „danach schlecht", sondern: Bis zu diesem Datum garantieren wir Geschmack, Aroma und Beschaffenheit so, wie wir sie abgefüllt haben. Danach wird der Honig langsamer, aber nicht schlagartig anders – er kristallisiert weiter, das Aroma verliert über die Jahre etwas an Feinheit.

Wir setzen das Datum auf [Haltbarkeitsdauer einsetzen – üblich sind zwei Jahre ab Abfüllung; bitte gegen die tatsächliche Angabe auf euren Etiketten prüfen] ab Abfüllung.

Das ist Blütenbildung, im Imkerdeutsch auch „Blüte" oder „Reifbildung" genannt – ein rein optisches Phänomen, kein Verderb und kein Schimmel. Der Honig ist einwandfrei.

Was da passiert: Beim Kristallisieren zieht sich der Honig minimal zusammen und löst sich stellenweise von der Glaswand. In diesen hauchdünnen Luftspalt wachsen Traubenzuckerkristalle hinein, und die eingeschlossene Luft lässt sie weiß erscheinen. Das ist der helle Rand, den du siehst.

Blütenbildung tritt bevorzugt bei kühler Lagerung und bei cremig gerührten Honigen auf. Wegbekommen ließe sie sich nur, indem man den Honig komplett wieder auflöst und neu rührt – das kostet Enzyme und lohnt für ein rein optisches Merkmal nicht. Über den Geschmack sagt sie genau gar nichts.

Auch das sind Luftbläschen, und auch die sind harmlos. Sie stammen aus dem Abfüllen und steigen im Glas nach oben, wo sie eine helle, feinporige Schicht bilden.

Du kannst sie abschöpfen oder einfach mitessen – geschmacklich macht es keinen Unterschied. Industriell abgefüllter Honig zeigt das seltener, weil er vor dem Abfüllen stärker erwärmt und feinfiltriert wird. Wir sieben unseren Honig, filtrieren ihn aber nicht, und erwärmen [Angabe einsetzen: gar nicht / nur bis X Grad beim Rühren].

Zu unterscheiden davon ist echte Gärung: Die riecht deutlich säuerlich bis hefig, schmeckt prickelnd und tritt nur bei zu feuchter Lagerung oder zu hohem Wassergehalt auf. Falls dir das an einem unserer Gläser begegnet, schreib uns – das wollen wir wissen.

Schmecken tut er, aber ein Teil dessen, wofür du ihn bezahlst, geht dabei verloren. Über etwa 40 Grad werden die Enzyme im Honig nach und nach inaktiv – bei Tee, der mit kochendem Wasser aufgegossen wurde, passiert das sofort.

Wenn dir das nichts ausmacht: Nur zu, es entsteht nichts Schädliches. Wenn es dir um mehr als die Süße geht: Lass den Tee ein paar Minuten stehen, bis du die Tasse gut anfassen kannst, und rühr den Honig erst dann ein. Das ist ungefähr die Temperatur, bei der es passt.

Fürs Backen gilt dasselbe in stärkerer Form – im Ofen bleibt vom Aroma wenig übrig. Für Kuchen und Gebäck lohnt sich deshalb nicht der Sortenhonig, sondern der, den du gerade da hast.

Kinder unter einem Jahr sollten keinen Honig bekommen – auch nicht in Tee, Brei oder auf dem Schnuller. Ab dem ersten Geburtstag ist Honig unbedenklich.

Der Grund ist der Säuglingsbotulismus. Honig kann in sehr geringen Mengen Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Im Honig selbst vermehren sie sich nicht, und für Kinder ab einem Jahr sowie für Erwachsene sind sie ungefährlich, weil die Darmflora ausgebildet ist und die Sporen verdrängt. Bei Säuglingen ist sie das noch nicht – dort können die Sporen auskeimen. Das ist selten, aber ernst, und die Empfehlung gilt für jeden Honig, unabhängig von Herkunft und Qualität.

Weil er jedes Jahr aus einer anderen Blüte kommt. Ein Sortenhonig ist kein Rezept, das man nachkocht – er ist das Ergebnis dessen, was in den Wochen der Tracht tatsächlich geblüht hat und was das Wetter zugelassen hat.

Ein kalter, nasser Mai verschiebt die Rapsblüte und lässt die Bienen weniger fliegen. Eine späte Frostnacht kann eine ganze Tracht ausfallen lassen. Und weil wir nicht mischen, um ein gleichbleibendes Geschmacksbild zu erzeugen, siehst und schmeckst du diese Unterschiede – in der Farbe, im Aroma, manchmal in der Konsistenz.

Das ist derselbe Gedanke wie beim Wein: Der Jahrgang gehört dazu. Wer immer exakt denselben Geschmack will, ist bei einem großen Mischhonig aus dem Regal besser aufgehoben – das ist keine Abwertung, das ist ein anderes Produkt.

Grobe Orientierung: Dunkle Honige sind meist kräftiger und würziger, helle meist milder – verlässlich ist die Regel aber nicht, Löwenzahnhonig etwa ist hell und trotzdem sehr aromatisch. Milde Sorten passen aufs Frühstücksbrot und in den Joghurt, kräftige zu Käse, dunklem Brot und herzhaften Gerichten.

[Sortenspezifische Empfehlungen einsetzen, sobald das Launch-Sortiment steht – pro Sorte ein Satz: Geschmacksbild und zwei Verwendungen.]

Ausführlich beschreiben wir jede Sorte auf ihrer Produktseite. → Zu unseren Honigsorten

Nein. Honig ist ein tierisches Erzeugnis, und die meisten veganen Ernährungsweisen schließen ihn aus – Bienen sammeln ihn, wir entnehmen einen Teil davon.

Wir halten das für eine legitime Entscheidung und werben nicht dagegen an. Was wir dazu sagen können, ist nur, wie wir arbeiten: Wir lassen den Völkern Vorräte im Stock und füttern nur zu, wenn es nötig ist [Präzisierung einsetzen: In welchen Fällen und ungefähr wie oft ist das bei euch nötig?]. Das Beschneiden der Flügel bei Königinnen ist in der ökologischen Imkerei verboten, und wir tun es nicht.

Wenn du ein Geschenk für jemanden suchst, der sich vegan ernährt: Unsere Kerzen sind es ebenfalls nicht, weil sie aus Bienenwachs bestehen.

Kategorie 2 von 8

Bienen, Bio und Herkunft

Wir sind ein nach EU-Öko-Verordnung zertifizierter Bio-Betrieb, kontrolliert unter der Codenummer DE-ÖKO-003. Das ist keine Selbstauskunft, sondern wird jedes Jahr von einer staatlich zugelassenen Kontrollstelle vor Ort geprüft.

Was das im Alltag heißt – vier Punkte, die man nachfragen kann:

  • Standort: Im Umkreis von drei Kilometern um jeden Bienenstand müssen die Nektar- und Pollenquellen im Wesentlichen aus ökologischem Anbau, aus Wildpflanzen oder aus Kulturen mit geringen Umweltauswirkungen stammen. Abstand zu Industrieanlagen, Deponien und stark befahrenen Straßen gehört dazu.
  • Beuten: Die Bienenwohnungen müssen im Wesentlichen aus Naturmaterialien bestehen. Bei uns sind es [Material einsetzen, z. B. „unbehandeltes Weymouthskiefernholz"] – kein Kunststoff, keine bitumenhaltigen Anstriche.
  • Wachs: Die Mittelwände, auf denen die Bienen ihre Waben bauen, stammen aus zertifiziertem Bio-Wachs. [Ergänzen, falls zutreffend: „Wir arbeiten dabei in einem geschlossenen eigenen Wachskreislauf" – nur wenn das stimmt.]
  • Behandlung: Gegen die Varroamilbe kommen ausschließlich organische Säuren und ätherische Öle zum Einsatz, keine synthetischen Mittel. Mehr dazu in der Frage zur Varroamilbe.

Ein Betrieb, der neu umstellt, muss diese Regeln mindestens zwölf Monate lang einhalten, bevor sein Honig als Bio verkauft werden darf.

Warum uns das allein nicht reicht, steht auf unserer Seite → Beyond Organic

Weil unsere Bioland-Mitgliedschaft zum 30. Juni 2026 ausgelaufen ist. Die EU-Bio-Zertifizierung besteht unverändert weiter – wir werden also nach wie vor jährlich kontrolliert, nur eben nicht mehr zusätzlich nach Verbandsrichtlinien.

Das hängt mit dem Umbruch zusammen, in dem die Imkerei gerade steckt: neuer Standort, Neuaufbau, veränderte Betriebsstruktur. Wir haben uns entschieden, das offen zu sagen, statt das Logo stillschweigend von den Etiketten zu nehmen und zu hoffen, dass es niemand merkt.

Am praktischen Arbeiten hat sich dadurch [bestätigen: „nichts" oder konkret benennen, was sich geändert hat] geändert. Die ausführliche Fassung steht im Magazin.

Warum wir Bioland verlassen haben [Achtung: Dieser Magazin-Artikel muss vor Livegang geschrieben sein, sonst führt der Link ins Leere – siehe Dokument, Anhang B3.]

Ein vom Bund ausgewähltes Netzwerk von Betrieben, die ökologische Landwirtschaft für Besucher:innen, Fachpublikum und Ausbildung sichtbar machen. Authentico gehört seit [Jahr bestätigen – in den Projektunterlagen steht 2024] dazu.

Von rund 36.000 ökologisch wirtschaftenden Betrieben in Deutschland sind knapp 300 im Netzwerk – die Aufnahme ist an fachliche Kriterien und an die Bereitschaft gebunden, den eigenen Betrieb zu öffnen und Auskunft zu geben. Anders als eine Zertifizierung ist das kein Qualitätssiegel für den Honig, sondern eine Aussage über die Arbeit dahinter.

Der ganze Artikel dazu im Magazin

Bei jedem Glas steht, woher der Honig kommt. Der Teil unseres Sortiments, der aus eigener Ernte stammt, ist als „Eigene Ernte" gekennzeichnet – geerntet von unseren eigenen Völkern im Bergischen Land, geschleudert und abgefüllt in unserer eigenen Werkstatt.

Daneben planen wir eine zweite Linie: Honigspezialitäten kleiner Bio-Imkereien aus anderen europäischen Ländern, ausgesucht und unter unserem Namen verkauft. Diese Gläser sind als „Kuratiert von Partner-Imkereien" gekennzeichnet, mit Ursprungsland auf dem Etikett, und die Betriebe dahinter stellen wir mit Namen und Gesicht vor.

Der Grund für diese Trennung ist einfach: Ein italienischer Kastanienhonig wächst nicht im Oberbergischen, und so ein Glas mit einem hübschen deutschen Etikett zu versehen und den Rest offen zu lassen – das ist genau die Praxis, wegen der Honig einen schlechten Ruf hat. Wer bei uns eigene Ernte kaufen will, kann im Shop danach filtern.

[Status einsetzen: Ist die Partner-Linie zum Launch schon im Sortiment oder erst angekündigt? Der Text ist derzeit in Zukunftsform formuliert – sobald die ersten Partnerbetriebe stehen, muss er in die Gegenwart und der Link auf die Profilseiten ergänzt werden.]

Ausschließlich mit organischen Säuren: Ameisensäure, Milchsäure und Oxalsäure. [Bitte bestätigen: Setzt ihr zusätzlich ätherische Öle wie Thymol ein? Falls ja, muss dieser Absatz ergänzt werden – falls nein, ist die Antwort so richtig.]

Diese drei Säuren sind wasserlöslich und reichern sich im Wachs nicht an – anders als fettlösliche Wirkstoffe, die im Wachskreislauf eines Betriebs über Jahre bleiben. Das ist der Grund, warum die Bio-Vorgaben hier nicht nur den Honig schützen, sondern das Wachs gleich mit.

Synthetisch behandeln ist in der Bio-Imkerei nicht schlicht verboten, aber praktisch ausgeschlossen: Wer es tut, muss das gesamte Wachs austauschen und zwölf Monate lang neu umstellen, bevor der Honig wieder als Bio verkauft werden darf. Wir setzen solche Mittel nicht ein.

Behandelt wird bei uns [Zeitpunkte und Häufigkeit einsetzen – z. B. „nach der letzten Ernte im Sommer und einmal im brutfreien Winter"]. Die Milbe lässt sich nicht ausrotten, nur in Schach halten.

Zuerst ihren eigenen Honig. Wir nehmen den Völkern nicht alles ab, sondern lassen Vorräte im Stock – zugefüttert wird nur, wenn das nicht reicht.

Die EU-Öko-Verordnung erlaubt das Zufüttern ausdrücklich nur dann, wenn das Überleben der Völker sonst gefährdet wäre, und dann ausschließlich mit Bio-Honig, Bio-Zucker oder Bio-Zuckersirup. Konventionell wird in der Bio-Imkerei nicht gefüttert.

Bei uns heißt das in der Praxis: [Bitte konkret beschreiben – wie viel Honig bleibt ungefähr im Volk, und in welchen Jahren war Zufütterung nötig?]

Weil ein anderes Produkt dahintersteht. Ein Glas Mischhonig für wenige Euro besteht in der Regel aus zusammengekauftem Honig verschiedener Länder, großtechnisch verarbeitet – unser Honig kommt von benannten Standorten, aus einer bestimmten Tracht, abgefüllt in Chargen von [ungefähre Chargengröße einsetzen].

Was den Preis ausmacht, ist vor allem Zeit, die sich nicht abkürzen lässt: jede Durchsicht am Volk, jede Ernte, jedes Glas, das von Hand befüllt und etikettiert wird. Dazu kommen die Bio-Vorgaben – Bio-Wachs für die Mittelwände, jährliche Kontrolle, Standortauflagen –, die alle Geld kosten und kein Kilo mehr Honig ergeben.

Und ein Punkt, den man selten liest: Ein Bienenvolk liefert nicht jedes Jahr gleich viel. In einem schlechten Jahr bleibt die Arbeit gleich, die Erntemenge nicht. Der Preis muss beides tragen.

Wir sagen nicht, dass Supermarkthonig schlecht ist. Wir sagen, dass er etwas anderes ist.

Am Glas allein: kaum. Gestreckter oder mit Sirup versetzter Honig lässt sich zu Hause nicht zuverlässig nachweisen – die kursierenden Küchentests (Wasserglas, Streichholz, Daumenprobe) funktionieren nicht.

Was hilft, sind die Angaben auf dem Etikett und die Nachvollziehbarkeit dahinter: Stehen alle Ursprungsländer mit Prozentanteil auf der Vorderseite? Seit Juni 2026 ist das Pflicht – wo noch „Mischung von Honig aus EU-Ländern" steht, ist das Etikett veraltet. Ist ein Betrieb mit Anschrift genannt oder nur ein Abfüller? Gibt es eine Losnummer?

Fake-Honig: Eine süße Illusion

Weil beide Begriffe etwas versprechen, das entweder selbstverständlich ist oder gar nicht definiert. Der Deutsche Imkerbund stellt klar, dass „Rohhonig" keine zulässige Bezeichnung ist – Honig ist ohnehin ein Rohprodukt, eine zusätzliche Kategorie dafür gibt es nicht.

Bei „kaltgeschleudert" ist es ähnlich: Honig wird grundsätzlich nicht warm geschleudert. Wer damit wirbt, wirbt mit einer Selbstverständlichkeit und suggeriert einen Unterschied, den es nicht gibt.

Wir schreiben stattdessen auf, was wir tatsächlich tun – bei welcher Temperatur wir arbeiten, wie wir rühren, wie wir abfüllen. Das ist mehr Text, aber es lässt sich nachprüfen.

Warum wir diese beiden Wörter nicht benutzen [Achtung: Slug und Redirect von der alten Wix-URL vor Livegang festlegen – siehe Dokument, Anhang B3. Diese Begriffe dürfen nirgendwo sonst im Shop stehen, auch nicht in Seitentitel oder Meta-Description.]

Kategorie 3 von 8

HonigKuss und Honig-Spezialitäten

Unser Honig, cremig gerührt und mit genau einer weiteren Zutat verfeinert – mehr steckt nicht drin. Es gibt ihn als NussKuss, VanilleKuss, ZimtKuss und KakaoKuss.

Zwei Zutaten, mehr nicht: unser Honig und die zweite Zutat. Keine Aromen, keine Stabilisatoren, kein zweiter Süßstoff neben dem Honig selbst. Das ist der ganze Punkt der Linie: Bei einem Aufstrich mit acht Zutaten schmeckt man den Honig nicht mehr, sondern das Rezept.

Konsistenz und Verwendung liegen näher an einem Dessert als an einem Brotaufstrich – auf dem Löffel, im Joghurt, über warmen Pfannkuchen.

Weil das Lebensmittelrecht das so verlangt. Nach der Honigverordnung darf ein Produkt nur dann „Honig" heißen, wenn ihm nichts zugesetzt wurde außer Honig – sobald Nuss, Vanille, Zimt oder Kakao dazukommen, lautet die übliche Bezeichnung Honigzubereitung.

Das ist keine Abwertung und kein Hinweis auf minderwertige Ware, sondern eine Kennzeichnungsregel, die genau das Richtige tut: Sie sagt dir, dass hier mehr als Honig im Glas ist. Der Name „HonigKuss" steht daneben, als Produktname.

Uns ist die Unterscheidung wichtig genug, um sie hier hinzuschreiben, statt zu hoffen, dass das Kleingedruckte niemand liest.

Über HAND IN HAND, das Fairhandels-Programm von Rapunzel. Der Honig kommt von unseren eigenen Völkern, die zweite Zutat aus diesem Programm in Bio-Qualität.

Das war eine bewusste Entscheidung: Bei einem Produkt, das seine Ehrlichkeit zum Prinzip macht, wäre es schwer erklärbar, Vanille oder Kakao aus einer Lieferkette zu beziehen, über die wir nichts sagen können. [Falls vorhanden: Herkunftsländer der einzelnen Zutaten ergänzen – das macht die Antwort deutlich konkreter.]

Ja, der NussKuss enthält Nüsse [Nussart einsetzen, z. B. Haselnuss]. Alle Zutaten und Allergene stehen vollständig auf der jeweiligen Produktseite und auf dem Etikett.

Zusätzlich wichtig für Allergiker:innen: Wir verarbeiten Nüsse in derselben Werkstatt, in der auch die anderen Sorten entstehen. Spuren lassen sich deshalb nicht sicher ausschließen.

Unser Honigwein, also Met – ein alkoholisches Getränk aus vergorenem Honig, Wasser und Hefe. Er hat [Alkoholgehalt einsetzen] Prozent Alkohol und kommt in der [Flaschengröße einsetzen]-Flasche.

Geschmacklich liegt er [Geschmacksbeschreibung einsetzen: trocken, halbtrocken oder lieblich? Und welche Aromen?]. Serviert wird er [Temperatur/Anlass einsetzen].

Met ist eines der ältesten alkoholischen Getränke überhaupt – und eines der wenigen, bei denen der Rohstoff derselbe ist wie der, mit dem wir sonst arbeiten.

Wie einen guten Balsamico, nur milder und mit Honignote – über Blattsalate, zu gegrilltem Gemüse, an Käse oder ein paar Tropfen über Erdbeeren. Er ist süßer und weniger scharf als reiner Balsamessig und braucht deshalb weniger Öl als Gegengewicht.

Zum Kochen und Ablöschen ist er zu schade, weil die feinen Aromen dabei verfliegen. Für ein Dressing reicht meist weniger, als man denkt.

[Herstellungsdetail einsetzen: Wie wird er gemacht? Ein Satz zum Verfahren.]

Kategorie 4 von 8

Oxymel, Propolis und PropolAir

Eine Zubereitung aus Honig und Essig – der Name kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „Sauerhonig". Es ist ein Lebensmittel, kein Arzneimittel und kein Nahrungsergänzungsmittel.

Die Mischung ist uralt und in vielen Küchen der Welt in irgendeiner Form zu Hause. Geschmacklich liegt sie zwischen süß und sauer, deutlich intensiver als beides für sich.

Unsere Sorten unterscheiden sich in den Kräutern und Zutaten, die mit angesetzt werden. Was jeweils drin ist, steht auf der Produktseite.

Was ist Oxymel? Der ganze Hintergrund im Magazin [Achtung: Link erst nach HCVO-Prüfung des Artikels freigeben – siehe Dokument, Anhang B3.]

In der Küche, wie einen aromatischen Sirup: mit Wasser oder Mineralwasser aufgegossen als Getränk, in Dressings statt Essig und Zucker, über Salat, zu gegrilltem Gemüse oder in einer Marinade.

Wie kräftig du es magst, ist Geschmackssache – für ein Glas Wasser reicht meist ein Esslöffel, in einem Dressing ersetzt Oxymel den süßen und den sauren Anteil gleichzeitig.

Ein Harz, das Bienen aus Knospen- und Rindenharzen sammeln und mit eigenen Sekreten und Wachs vermischen. Im Bienenstock dichten sie damit Ritzen ab und überziehen die Innenwände – der deutsche Name lautet Kittharz.

Für uns fällt es bei der Arbeit am Volk an: Propolis sammelt sich an Rähmchen, Deckeln und Gitterrosten und wird von dort abgekratzt beziehungsweise über eigens eingelegte Gitter geerntet. [Ergänzen, wie ihr es tatsächlich gewinnt, und ungefähr welche Menge im Jahr zusammenkommt.]

Farbe, Geruch und Zusammensetzung schwanken stark je nach Standort und Jahreszeit, weil sie davon abhängen, an welchen Bäumen die Bienen gesammelt haben.

Propolis ist ein bekannter Auslöser von Kontaktallergien – verantwortlich sind Harzbestandteile aus Pappelknospen. Wer schon einmal auf Propolis, Perubalsam oder Kolophonium reagiert hat, sollte es meiden.

Propolis gehört nicht zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergenen des Lebensmittelrechts. Wenn du unsicher bist, besprich es mit deiner Ärztin oder deinem Arzt – das können und dürfen wir nicht beurteilen.

Diesen Hinweis findest du auch auf jeder betroffenen Produktseite.

Der PropolAir ist ein elektrisches Gerät, das eine Propolis-Kapsel erwärmt, sodass sich der Duft im Raum verteilt. Du steckst eine Nachfüllkapsel ein, schaltest das Gerät ein – mehr Bedienung gibt es nicht.

Eine Kapsel reicht für [Nutzungsdauer einsetzen]. Das Gerät gibt es in [Anzahl] Ausführungen, die sich in [Unterscheidungsmerkmal einsetzen: Raumgröße? Leistung? Design?] unterscheiden. Nachfüllkapseln bekommst du einzeln oder im Abo.

Du wählst beim Kauf der Nachfüllkapseln ein Lieferintervall, und wir schicken dir die Kapseln automatisch in diesem Rhythmus. Verwalten, pausieren und kündigen kannst du das in deinem Kundenkonto.

Intervalle, Preise und Kündigungsbedingungen stehen auf der Abo-Seite. → Alles zum Nachfüll-Abo

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Kerzen und Bienenwachs

Aus unserer eigenen Imkerei. Bienenwachs fällt bei der Arbeit am Volk an – alte Waben werden regelmäßig ausgetauscht, das Entdeckelungswachs von den Honigwaben kommt bei jeder Ernte dazu, und beides wird eingeschmolzen und gereinigt.

Wachs ist damit ein Nebenprodukt, kein Rohstoff, den man zukauft: Um ein Kilogramm Wachs zu erzeugen, verbrauchen Bienen ein Vielfaches davon an Honig – die Angaben in der Fachliteratur reichen je nach Untersuchung von drei bis dreizehn Kilo. Das ist der Grund, warum eine Bienenwachskerze kostet, was sie kostet.

[Verfahren einsetzen: Wie werden eure Kerzen hergestellt – gezogen, gegossen, gerollt? Bei gezogenen Kerzen: Wie viele Tauchgänge braucht eine Kerze?]

Das ist Reif – ein feiner, heller Belag, der sich auf Bienenwachs mit der Zeit von selbst bildet. Er ist ein Echtheitsmerkmal, kein Fehler und kein Schimmel.

Bienenwachs enthält langkettige Bestandteile, die bei Lagerung langsam an die Oberfläche wandern. Kühle Lagerung beschleunigt das. Wenn dich der Schleier stört: Mit einem weichen Tuch oder kurz mit einem Föhn auf niedriger Stufe darüber, und die Kerze glänzt wieder.

Fast immer liegt es am Docht oder an Zugluft. Kürz den Docht vor jedem Anzünden auf etwa einen Zentimeter und stell die Kerze so, dass sie nicht im Luftzug steht – das löst den Großteil aller Rußprobleme.

Was dahintersteckt: Ein zu langer Docht saugt mehr Wachs nach, als die Flamme sauber verbrennen kann, und der Überschuss geht als Ruß in die Luft. Zugluft bringt dieselbe Flamme aus dem Gleichgewicht – sie flackert, brennt unregelmäßig und rußt dabei.

Auch gut zu wissen: Lass die Kerze beim ersten Anzünden lange genug brennen, damit die Wachsoberfläche bis zum Rand flüssig wird. Sonst brennt sie sich einen Tunnel und rußt später umso mehr.

Das Wachs stammt aus unseren Bio-zertifizierten Völkern. Ob und wie eine Kerze daraus mit dem Bio-Logo ausgelobt werden darf, klären wir gerade mit unserer Kontrollstelle – bis das entschieden ist, schreiben wir nur hin, woher das Wachs kommt.

Das Wachs durchläuft dieselben Vorgaben wie alles andere in unserem Betrieb: Bio-Mittelwände, keine synthetischen Varroamittel, jährliche Kontrolle.

Zugesetzt ist nichts: kein Paraffin, kein Stearin, keine Duftstoffe, keine Farbe. [Bestätigen, dass das für alle Kerzenformate zutrifft, auch für Teelichter – dort ist Mischwachs verbreitet.]

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Bestellung, Versand und Zahlung

Wir versenden [Bearbeitungszeit einsetzen, z. B. „innerhalb von zwei Werktagen nach Zahlungseingang"]; danach ist das Paket [Laufzeit einsetzen] unterwegs. Die aktuelle Lieferzeit steht bei jedem Produkt.

Wenn du zu einem festen Termin liefern lassen willst – Geburtstag, Weihnachten, Hochzeit –, bestell mit Puffer und schreib uns im Zweifel kurz. → Versand & Zahlung

Die Versandkosten hängen vom Gewicht deiner Bestellung ab und werden dir im Warenkorb angezeigt, bevor du bestellst. Ab 45 € liefern wir versandkostenfrei.

Alle Staffeln findest du hier: → Versand & Zahlung

Im Checkout siehst du alle verfügbaren Zahlungsarten – Rechnung/Vorkasse, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay. Die Zahlung wird über unseren Zahlungsdienstleister abgewickelt, Kartendaten liegen nicht bei uns.

Versand & Zahlung

Derzeit versenden wir ausschließlich innerhalb Deutschlands. Wenn du im Ausland bestellen möchtest, schreib uns – bei einzelnen Bestellungen finden wir meist einen Weg.

So gepolstert, dass sich nichts bewegt – und wo es geht ohne Plastik. Die Gläser werden einzeln eingeschlagen und im Karton verkeilt, [Polstermaterial einsetzen, z. B. „mit Wellpappe-Manschetten und Papierpolster"].

Falls doch einmal etwas zu Bruch geht, ist das für dich unkompliziert: siehe die Frage zu kaputt angekommenen Gläsern.

Möglich, und die Konsistenzänderung selbst ist harmlos. Ein Paket, das im Juli mehrere Stunden im warmen Lieferwagen steht, kann einen cremigen Honig weicher machen; im Winter kommt er fester an, als du ihn im Bild gesehen hast. Nach ein paar Tagen bei Zimmertemperatur stellt sich die gewohnte Konsistenz wieder ein; wenn nicht, hilft das Wasserbad.

Hitze über längere Zeit tut Honig allerdings nicht gut – dieselbe 40-Grad-Grenze wie beim Verflüssigen gilt auch im Lieferwagen. Deshalb [Sommerregel einsetzen: z. B. „versenden wir bei angekündigter Hitze nur Montag bis Mittwoch" oder „pausieren wir den Versand ab X Grad"]. Wenn ein Glas bei dir sichtbar oder geruchlich verändert ankommt, schreib uns.

Kerzen sind da empfindlicher: Bei starker Sommerhitze kann sich eine Kerze im Paket leicht verformen. Wenn du im Hochsommer bestellst und die Kerze verschenken willst, schreib uns kurz – dann packen wir sie anders.

Ja. Die Rechnung [bestätigen: liegt sie der Bestellbestätigung bei oder kommt sie mit der Versandbestätigung?] und ist zusätzlich in deinem Kundenkonto hinterlegt. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. [Bestätigen: Greift die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG? Dann wäre dieser Satz falsch und ein anderer Pflichthinweis nötig.]

Kategorie 7 von 8

Rückgabe, Bruch und Reklamation

Ja. Als Verbraucher:in hast du bei uns das gesetzliche Widerrufsrecht, und es gilt auch für Honig, HonigKuss und die übrigen Lebensmittel im Sortiment. Frist, Ablauf, Rücksendekosten, Wertersatz und das Widerrufsformular stehen in der Widerrufsbelehrung.

Wenn dir etwas geschmacklich nicht zusagt, schreib uns aber lieber erst einmal. Meistens finden wir eine bessere Lösung als eine Rücksendung.

Widerrufsbelehrung

Schreib uns an imkerei@authentico.de mit deiner Bestellnummer und einem Foto vom Paket und vom Inhalt – wir schicken Ersatz. Zurückschicken musst du nichts.

Das Foto brauchen wir nicht als Nachweis dir gegenüber, sondern für die Schadensmeldung beim Versanddienstleister und um zu sehen, ob wir an der Verpackung etwas ändern müssen. Deshalb: gern auch den Karton mitfotografieren, bevor du ihn entsorgst.

Auch hier: kurze Mail mit der Bestellnummer, wir klären das. Falsch gelieferte Ware darfst du behalten oder zurückschicken – die Rücksendung geht in diesem Fall auf uns.

Bei uns packt eine Person die Pakete, und dieselbe Person liest die Mails. Das heißt: Der Fehler war unserer, und die Korrektur kommt ohne Rückfrage durch drei Abteilungen.

In aller Regel nicht, sondern der normale Jahrgangsunterschied – warum das so ist, steht in der Frage zu Honig-Jahrgängen. Ein Sortenhonig fällt jedes Jahr anders aus, weil jedes Jahr anders blüht.

Wenn der Honig aber säuerlich oder hefig riecht, auf der Zunge prickelt oder nach Wochen im Regal Gärbläschen aufsteigen lässt, ist das etwas anderes – nicht zu verwechseln mit dem harmlosen Abfüllschaum aus der Frage zum Schaum. Dann schreib uns bitte mit Bestellnummer und der Losnummer vom Etikett – dem gehen wir nach.

Kategorie 8 von 8

Besuch, Verkaufsstellen und Kontakt

Ja. Neben den einzelnen Produkten gibt es zwei Geschenke, die wir eigens dafür gemacht haben: die Bienenpatenschaft „Dein Bienenjahr" und Honig mit persönlichem Etikett. Für Unternehmen gibt es Präsente ab [Mindestmenge einsetzen – laut Geschenke-Reintexten ab 5 Stück, bitte gegenprüfen] Stück.

Was es zu verschenken gibt

Dann schreib uns an imkerei@authentico.de – wir antworten [Reaktionszeit einsetzen, identisch zum Lead oben]. Telefonisch erreichst du uns unter [Telefonnummer und Erreichbarkeitszeiten einsetzen].

Und falls deine Frage hier fehlt, obwohl sie naheliegt: Sag uns das ruhig. Diese Seite wächst mit dem, was tatsächlich gefragt wird.